Thema „Flucht und Migration“

Im Forum fand eine Veranstaltung wegen des großen Interesses gleich zweimal hintereinander statt. Insgesamt 400 Schülerinnen und Schüler, die sich in ihrem Unterricht kreativ mit dem Thema „Flucht und Migration“ auseinander gesetzt hatten, kamen zur feierlichen Eröffnung der entstandenen Ausstellung. Sie hörten interessiert den Erfahrungen einer Schülerin und zweier Schüler zu, die sich in diesem Schuljahr für ein Auslandspraktikum entschieden hatten. Sie berichteten lebhaft, wie sie sich im Ausland alleine gefühlt haben, wie sie herzlich empfangen wurden und wie sie diese Erfahrungen im Rückblick bewerten. Fazit: Toleranz gegenüber Fremden wünschen wir uns im Ausland, sollten diese aber genauso Zuwanderern entgegen bringen.
Insgesamt 63 Vollzeitschüler und Auszubildende nahmen im Rahmen der Veranstaltung ihre KMK Fremdsprachenzertifikate entgegen. Die Prüfungen wurden in den Sprachen Englisch und Spanisch als freiwillige Zusatzqualifikation abgelegt und dokumentieren auf unterschiedlichen Niveaustufen fachbezogene Fremdsprachenkenntnisse. Dass Sprachkenntnisse mehr sind als reine Kommunikationsinstrumente wurde in diesem Zusammenhang betont – immer lernt man beim Spracherwerb auch Mentalität, Land und Kultur der Sprache kennen, die Bereitschaft ins Ausland zu gehen wächst und damit entstehen wichtige Chancen für Mobilität und Toleranz.
Zum Inhalt: Vier junge Menschen verschiedener Nationalität machen sich auf dem Weg zu einem Filmfest. Die unterschiedliche Motivation und der eigenwillige Charakter der Figuren soll herausgearbeitet werden. Schließlich begegnen sich die jungen Menschen auf dem Fest.
Geplant, gedreht und geschnitten wird in beiden Ländern. Die Schüler besuchen sich in den einzelnen Arbeitsphasen mehrmals für einen Zeitraum von 4 Wochen. Dabei lernen sie voneinander und miteinander. Die Unterbringung der Schüler erfolgt in ausgesuchten Gastfamilien des Partnerlandes.
Die besondere Herausforderung besteht darin, die Gleichheit und Unterschiedlichkeit gleichaltriger Menschen der verschiedenen Nationen zu erfassen und filmisch darzustellen. Stereotype werden im Laufe des Projektes erkannt und analysiert. Es wird den Schülern Raum gegeben auf spielerische Art ihre nationale Andersartigkeit zu erforschen und eine europäische Annäherung individuell filmisch darzustellen.