Erfahrungen und Berichte

Schüler und Schülerinnen über ERASMUS+ in Paris


ERASMUS+ unterstützt den Austausch von Auszubildenden zwischen Bildungseinrichtungen im Ausland und Deutschland. So war es auch dieses Jahr fünf Auszubildenden möglich, ein dreiwöchiges Praktikum in Paris zu absolvieren. Um sich in der Metropole zurechtzufinden, wurden die Schüler auf der Hinreise und in den ersten Tagen von einem Kollegen begleitet.
In den Ausbildungsbetrieben konnten die Praktikanten entsprechend ihrer eigenen Ausbildungsausrichtung fachspezifische Aufgaben wahrnehmen. In diesem Jahr waren es Auszubildende aus den Fachbereichen Anwendungsentwicklung, Systemintegratoren und Elektroniker für Geräte und Systeme. Sprachlich wurde die Kommunikation sowohl in Deutsch, Englisch oder rudimentär auch in Französisch geführt.
Neben den Einblicken in die betrieblichen Abläufe blieb den Schülern Zeit, sich in der 12 Millionen Metropole Paris einiges anzusehen. Durch die Nutzung des Pass Navigo war die Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel über die gesamte Zeit möglich, so dass auch eine Fahrt bis zum Schloss Versailles inbegriffen war.
Nach erfolgreichem Abschluss des Praktikums erhalten die Teilnehmer den EUROPASS Mobilität.

Praktikum in Spanien – zwei Informationstechnische Assistenten berichten


Wir haben unser Pflichtpraktikum im Bereich Softwareentwicklung im Ausland, in Valencia, Spanien absolviert.
Als wir im Betrieb Geinfor angekommen sind, wurden wir hervorragend in die Arbeit des Betriebs eingewiesen. Uns fiel es leicht, in die Thematik reinzukommen, da uns alles äußerst ausführlich erklärt wurde. Durch die freundlichen Mitarbeiter herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre im Betrieb. Weil jeder seine Aufgaben kannte, konnte im Betrieb reibungslos zusammengearbeitet werden. Es war definitiv eine Zeit, die wir nie mehr vergessen werden. Wir fanden es klasse, dass wir den Arbeitsalltag in Spanien hautnah miterleben konnten.
Generell ist die Stadt Valencia auch eine außerordentlich stilvolle Stadt mit vielen Stränden. Die Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Springbrunnen und Statuen sind äußerst schön anzusehen. Die Stadt ist sehr belebt und vielseitig.
Wir empfehlen es definitiv jedem weiter, ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Die Organisationen Erasmus+, Arbeit und Leben NRW und Esmovia sind diesbezüglich ausdrücklich weiterzuempfehlen. Es ist eine Erfahrung, die niemand vergessen wird.

Ein Monat Sevilla – mein Erfahrungsbericht


Mein Name ist Marko, ich bin 21 Jahre alt, wohne in Bonn und hatte das große Glück im April 2023 einen Monat lang ein Auslandspraktikum in Spanien zu absolvieren.
Ich arbeitete in der Zeit in einem kleinen, aber netten „Handyreparaturladen“. Die Arbeitszeiten waren wirklich sehr fair und mir zugunsten gewählt. Zudem muss ich hier meinen Chef aus dem Handyladen sehr lobend erwähnen! Wir hatten zwar eine große Sprachbarriere da ich kein Spanisch sprechen kann und er nur Spanisch sprach, jedoch konnten wir uns per Google-Übersetzer verständigen. Man lernt einfach viel dazu, wenn man mit Menschen arbeitet, die die eigene Sprache nicht sprechen. Erlernt man diesen Umgang, macht das einen auch selbstbewusster und verständnisvoller. Alles in allem werde ich die Arbeit dort vermissen, da die Arbeit und das Umfeld deutlich entspannter sind als in Deutschland.
Sevilla – die schönste Stadt die ich jemals gesehen habe. Als ich die Stadt das erste Mal sah, traute ich meinen Augen nicht! Überall waren Palmen und wunderschöne Parks. Alles war sehr sauber. Ich hatte einen Monat lang das beste Wetter! Es gab vielleicht 2 Tage insgesamt die unter 28 Grad tagsüber waren. Ich hatte auch einmal einen Tag, wo es 39 Grad in Sevilla waren. Aber ich muss sagen, selbst die 39 Grad in Sevilla kann man viel besser aushalten als 30 Grad in Deutschland. In Sevilla war es gar nicht schwül, ich habe kaum geschwitzt! Ganz anders als in Deutschland… Das Essen war ein Genuss! Wir hatten auch das große Glück sehr schnell einheimische Freunde zu finden. Mit denen haben wir auch sehr viel Zeit verbracht.
Begleitet von unserer Erfahrung in Sevilla wurden wir durch einen einwöchigen Spanischkurs, der mir die Grundlagen der spanischen Sprache beibrachte.
Alles in Allem: Sehr empfehlenswert!!

Besuch der europäischen Hauptstadt


Die Klassen AI122 und IS121 besuchten am 31. Mai das Europäische Parlament in Brüssel. Neben einem interessanten Vortrag über die Zusammensetzung und die Arbeitsweise des Parlamentes stand unter anderem eine selbst organisierte Stadtführung auf der Agenda. Trotz des eng getakteten Programms kamen die Freizeit und das selbstständige Erkunden der Brüsseler Innenstad natürlich auch nicht zu kurz.

14 KMK-Fremdsprachenzertifikate in Spanisch übergeben


Am 01. Juni 2023 freuten sich 14 Vollzeitschülerinnen und -schüler über ihre KMK Fremdsprachenzertifikate zu berufsbezogenen Spanischkenntnissen, welche sie aus der Hand des Schulleiters erhielten. Bei der Prüfung haben die Schülerinnen und Schüler ihre fremdsprachlichen Kompetenzen in Spanisch in anspruchsvollen beruflichen Situationen sowohl schriftlich wie auch mündlich unter Beweis gestellt, was ihnen auf den Niveaus I/A2 bzw. III/B2 erfolgreich gelungen ist.
"In den Bewerbungsunterlagen kann eine solche freiwillig erworbene Zusatzqualifikation den Ausschlag geben und die Einladung zum Vorstellungsgespräch bedeuten“, betonte Herr Klasmeier und bedankte sich auch bei allen Spanischlehrerinnen, die die zentralen Prüfungen jedes Jahr abnehmen. ¡Felicidades!

Unser Austausch in Bonn – Bericht eines französischen Gastschülers


Während drei Wochen waren wir, 9 Schülerinnen und Schüler aus dem Lycée de l´Atlantique (Royan/F), zu einem beruflichen Austausch in Bonn. Im Laufe der ersten Woche waren wir vormittags im Tandem-Französisch-Unterricht im HHEK und wurden von Frau Ullmann auf unsere Zeit in Deutschland vorbereitet. Nachmittags wurde ein sehr abwechslungsreiches Programm für uns gestaltet. Nebst einer Stadtführung durch Bonn von zwei Lehrern, einem Besuch in der Kletterhalle und einer Wanderung zur Löwenburg, durften wir an einer geführten Tour auf den Dächern des Kölner Doms teilnehmen.
Während der zwei folgenden Wochen waren wir in unseren jeweiligen Betrieben im Bereich Anlagenmechaniker/SHK, Geomatiker oder Maler eingeteilt und lernten dort neue Arbeitstechniken kennen. Wir fanden es sehr interessant zu sehen, wie unsere Landesnachbarn arbeiten, welche Materialien sie verwenden und Methoden sie anwenden.
An den Wochenenden haben wir uns verschiedene Attraktionen in der Gegend angeschaut. Unter anderem waren wir in der Motorworld in Köln und auch bei „Rhein in Flammen“. Beides hat uns sehr gefallen.
Gern möchten wir uns bei allen Organisatoren bedanken, die in der Planung und Umsetzung des Austauschs involviert waren. Wir werden die Zeit in Bonn in schöner Erinnerung behalten.

Antoine St., im Namen der französischen Schülerinnen und Schüler aus Royan

Übergabe der KMK-Zertifikate in Englisch


Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler des HHEK haben in diesem Jahr erfolgreich die Prüfung zum KMK-Fremdsprachenzertifikat in Englisch mit dem Schwerpunkt Informatik/Elektrotechnik (Sprachniveaus B2 und C1) abgelegt. Hierfür mussten die Teilnehmenden Aufgaben in allen Kompetenzbereichen zum diesjährigen Thema Datensicherheit und -speicherung lösen: Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und Mediation, anschließend folgte noch eine halbstündige mündliche Prüfung.
Die Zertifikate wurden am 17. Mai überreicht und sind für die Absolvent/innen nun eine zusätzliche Qualifikation für ihre weitere berufliche Laufbahn. Allen nochmals einen ganz herzlichen Glückwunsch!

Austauschschüler aus Royan (Frankreich) in Bonn


Im Rahmen des Frankreich-Austausches mit Royan haben wir zusammen mit französischen und deutschen Schüler/innen sowie dem französischen Lehrer/innen-Team eine kleine Führung durch die Bonner Innenstadt erleben dürfen. Neben kulturellen Highlights wie dem Münster, der Universität, dem Alten Zoll und dem HARIBO-Laden gab es bei sonnigem Wetter auch einen spannenden Sprachenmix aus Französisch, Deutsch und Rheinisch. Die Ur-Bonner Schorsch Emsermann und Michael Berhausen ließen es sich schließlich auch nicht nehmen, zusammen mit den Gästen vor dem Beethovenhaus die „Ode an die Freude“ anzustimmen, die wie für genau diesen Zweck gemacht zu sein scheint: Beethoven hat sie komponiert, die Melodie ist die Europa-Hymne und Schillers Text lässt sich frei mit dem Motto der Französischen Revolution zusammenfassen: „Liberté, Égalité, Fraternité“.
Das Video hierzu ist zu finden unter „Ode an die Freude“ vor dem Beethovenhaus

Erfahrungsbericht – Auslandspraktikum in Italien


Ich habe im April 2023 ein 4-wöchiges Auslandspraktikum an einem Standort meines Betriebs in Mailand absolviert. Mailand sollte nicht nur für seinen Dom bekannt sein, denn es bietet so viel mehr als nur diese eine Sehenswürdigkeit. Es bietet eine tolle Landschaft, Architektur, Geschichte und eine vielfältige und bekannte Kunstgeschichte. Die Zeit, in der ich dort war, habe ich mich in die Stadt, aber auch in die Arbeitswelt und Kultur der Lombardei verliebt.
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Praktikums bin ich einen Schritt weiter, sowohl charakterlich als auch beruflich habe ich mich weiterentwickelt, denn die gesammelten Erfahrungen werden mich auch in der Arbeitswelt weiterbringen. Ein Auslandspraktikum zu absolvieren kann ich nur jedem ans Herz legen, der seinen Horizont erweitern will.
Ich bedanke mich herzlich bei dem EU-Koordinationsteam für dessen Bemühungen, Schülerinnen und Schülern Auslandspraktika zu ermöglichen.
Umutcan G., Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse

pintores en españa


Im Rahmen des Erasmus+ Programms absolvierten zwei Auszubildende aus dem Bildungsgang Farbtechnik erstmalig ein Auslandspraktikum über drei Wochen in Sevilla, Spanien. Den Hinflug traten sie mit ihrem Fachlehrer Herrn Reibert an, der sie an den ersten Tagen in der neuen Stadt unterstütze, vor Ort wurden sie dann über die restliche Zeit von der Organisation Arbeit und Leben betreut.
Während der Praktikumszeit nutzen die Auszubildenden die vielfältigen Möglichkeiten, ihr theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und ihre Fähigkeiten im Malerhandwerk zu erweitern. Sie arbeiteten in einem lokalen Malerbetrieb und wurden hier von motivierten und erfahrenen Mitarbeitern kollegial betreut. Dabei lernten sie regionale Techniken und den Umgang mit den lokalen Farben und landestypischen Materialien kennen.
Neben der praktischen Arbeit hatten die Schüler auch die Möglichkeit, die spanische Kultur kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, welche sie in einem begleitenden Sprachkurs vor Ort erwarben. Sie wohnten gemeinsam in einer WG und nutzten die Möglichkeit, die Stadt Sevilla sowie die nahe Umgebung zu erkunden. Insbesondere die Feiertage über Ostern und der dortigen Semana Santa waren eindrucksvolle Erlebnisse, welche ihnen die spanische Kultur und Mentalität nähergebracht haben.

Insgesamt war das Erasmus+ Praktikum in Sevilla eine wertvolle Erfahrung für die beiden Auszubildenden, wodurch sie ihre Fähigkeiten verbessert, ihre interkulturellen Kompetenzen gestärkt und ihre Perspektiven erweitert haben.

Deutsch – französischer Austausch in Royan 2023 – ein Schülerbericht


Anfang März sind wir mit insgesamt neun Auszubildenden aus den Bereichen Anlagenmechaniker SHK und Geomatiker in Begleitung von Hr. Waldhecker und in der 3. Woche von Fr. Hillmann sowie einer Sprachbegleiterin für drei Wochen nach Royan in Frankreich gefahren. Das Heinrich-Hertz-Europakolleg hat mit dem dortigen Lycée de l’Atlantique eine Kooperation, die durch das deutsch-französische Sekretariat „ProTandem“ finanziert wird. Ziel ist es, die Sprache, Kultur und Arbeit im jeweils anderen Land kennenzulernen. In der ersten Woch in Royan lernten die deutschen und die französischen Teilnehmer gemeinsam im Tandem-System vormittags die jeweils andere Sprache. Unsere Sprachlehrerin, Frau Ullmann, brachte uns so auf elegante Weise die wichtigsten Grundlagen bei. Das Tandem-System funktioniert so, dass immer ein französischer und deutscher Schüler im Tandem zusammenarbeiten.
Nachmittags lernten wir die französische Kultur durch Ausflüge kennen. Wir haben unter anderem eine Austernfarm, ein römisches Freilichtmuseum und eine historische Seilerei besucht.
Die Tempelruinen und auch die Überreste eines römischen Bades haben mir (nicht nur aus beruflichen Gründen) besonders gut gefallen. Die Stadtführung durch Royan fiel leider wegen starker Regengüsse regelrecht ins Wasser und hinterlässt dadurch nur weniger schöne Momente in meinen Erinnerungen.
Dadurch, dass am Kulturprogramm auch die französischen Auszubildenden teilgenommen haben, konnten wir uns alle näher kennenlernen.
Am Ende der ersten Woche stellten wir uns außerdem bei unseren französischen Praktikumsbetrieben vor und konnten so einen ersten Eindruck gewinnen, wo wir in der zweiten und dritten Woche arbeiten würden.
Am Wochenende waren wir gemeinsam im Strandlokal „Tiki“ essen. Wir hatten dabei freien Blick auf das Meer und auf die hell erleuchtete Kathedrale der Stadt. Mir hat dort die Pizza am besten geschmeckt. Am ersten Sonntag sind wir mit der Fähre auf die andere Seite der Flussmündung der Gironde gefahren. Dort konnten wir dank der Klein-Busse, die uns von der französischen Schule zur Verfügung gestellt wurden, die 70 km langen Sandstrände erkunden. Dort waren einige bunt bemalte Überreste von deutschen Wehrmachtsbunkern zu finden, leider sahen wir auch einen toten Delphin am Strand liegen.
In den restlichen zwei Wochen lernten wir durch das Praktikum die Arbeit in französischen Betrieben kennen. Ein Stückweit Stolz war ich, dass ich auf einer Baustelle hilfreich sein konnte, da die Kundin ebenfalls deutschsprachig war.
Um selbstständig zu den Betrieben zu gelangen, wurden uns vom Lycée Mountainbikes zur Verfügung gestellt.
Für mich kann ich abschließend festhalten, dass ich vielfach über mich hinausgewachsen bin und mich einigen Herausforderungen stellen musste. Ich freue mich aber nun auch wieder auf mein Bett zu Hause, nachdem die Rückreise wegen des französischen General-Streiks sehr holprig verlief. Gespannt bin ich außerdem darauf, wenn in einigen Wochen (Ende April) die französischen Auszubildenden uns besuchen.

Verleihung des „Europass Mobilität“


7 weitere Schüler*innen erhielten Ihren „Europass Mobilität“ als Zertifikat für ein erfolgreich absolviertes Praktikum im europäischen Ausland. Die Anerkennung wurde sechsmal für Stipendiaten nach Kroatien/Omis (Fachbereich: Mediengestaltung) und einmal für ein Stipendium in die Schweiz/Biel (Fachbereich: Zweiradmechatroniker) vergeben und von Herrn Klasmeier und EU-Koordinatorin Frau Haarkamp überreicht. Momentmal – die Schweiz und Europa? Wie kann dies sein? Ja richtig gelesen, denn unsere EU-Projekte ermöglichen es ab sofort 2 Schülerinnen pro Jahr ein internationales Stipendium außerhalb von Europa zu absolvieren. Diese Chance ließ sich Zweiradmechatroniker Moritz (rechts im Bild) nicht entgehen und nahm mit Begeisterung einen Praktikumsplatz bei „DT Swiss“, einem hochprofessionellen Laufrad-Hersteller für Rennräder, an.
Zudem werden im Sommer 2023 zwei Schülerinnen aus der Abteilung Gestaltung in England am College „Grimsby Institut" in Form eines internationalen Praktikums studieren.

Erasmus+-Praktikum als Zweiradmechatroniker – ein Auszubildender berichtet:


Im September/Oktober durfte ich ein dreiwöchiges Praktikum, welches über ERASMUS + gefördert wurde, bei der DT Swiss AG in Biel/Schweiz absolvieren. DT Swiss ist einer der größten Hersteller von Fahrradkomponenten im Bereich Felgen, Naben, Speichen und Dämpf- und Federelemente. Vor Ort wohnte ich in einer Wohnung der Firma und konnte so optimal in das Leben dort eintauchen. In den drei Wochen konnte ich in drei Abteilungen hineinschnuppern: Zuerst war ich im Service, die Woche darauf im Produkt-Management und zuletzt bei Sales Coordination tätig. In jeder Abteilung wurde ich sehr gut eingearbeitet und durfte an vielen interessanten Meetings teilnehmen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich durch die Chance des Auslandspraktikums tolle Einblicke in den Arbeitsalltag der Hersteller bekommen und so viel für meinen späteren Berufsweg mitnehmen konnte.

Erstes Berufspraktikum bei unserer neuen Partnerschule in Omiš/Kroatien


Vom 11. – 30.09.2022 absolvieren erstmals sechs Schüler/innen der Gestaltungsabteilung ihr berufliches Praktikum an der neuen Partnerschule „Jure Kaštelan“ in der kroatischen Hafenstadt Omiš. Diese befindet sich in der Region Dalmatien, ca. 40 Minuten von Split entfernt.
Unsere Gestalter/innen sind herzlich aufgenommen worden und haben direkt mit Ihrer Designaufgabe, dem Layout und der Konzeption eines digitalen City-Guides der Stadt Omiš, begonnen.
Im angeregten Dialog mit den kroatischen Schüler/innen bei mediterranem Klima, Ausflügen in die Region und sogar einem TV-Auftritt werden die drei Wochen für unsere Stipendiaten bestimmt zu vielen beruflichen und visuell-kulturellen Erfahrungen führen.
Wie das Bild zeigt, haben heute die angehenden Köche in der Schule für unsere Schüler/innen frische Gnocchi und Pfannkuchen zubereitet.
Neben einem gegenseitigen Austausch mit „Jure Kaštelan“ ist auch die Realisation eines zweijährigen EU-Projekts mit dem Schwerpunkt „Mediendesign“ zusammen mit einer französischen Partnerschule geplant.

Praktikum in der Schweiz – ein Erfahrungsbericht


„Ich habe im April/Mai 2022 im Rahmen meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung ein 6-wöchiges Auslandspraktikum in Zürich, im Herzen der Schweiz, absolviert. Als sogenannter Freemover im Erasmus+ Programm wurde ich zwar finanziell unterstützt, durfte mich aber selbstständig um Praktikumsbetrieb, Unterkunft, Anreise und alles weitere kümmern. So hat es mich zu einem Schweizer Bitcoin-Startup verschlagen, bei dem ich 6 Wochen lang die Produktentwicklung einer mobilen App unterstützt und begleitet habe. Neben der Arbeit wurde die Schweizer Landschaft erkundet, vom Berge besteigen bis zur Bootsfahrt auf dem Zürichsee gibt es hier genügend Dinge zu erleben, sodass die 6 Wochen Aufenthalt nicht im Ansatz ausgereicht haben, um mich zufrieden zu stellen und ich definitiv nochmal herkommen muss. Die gesammelten Erfahrungen aus einem Auslandspraktikum sind unvergesslich und gehören meiner Meinung nach zum Pflichtprogramm für jeden jungen Menschen, der einmal über den Tellerrand hinausschauen will.“
Janik G., Auszubildender zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung